Das Reich aus dem Lichte 5

5. Warum (k)eine Verfassung ?

Seit Jahrhunderten machten und machen sich kluge Köpfe Gedanken über Verfassungen beziehungsweise über die Verfassung ihres jeweiligen Staates.

In Deutschland hat diese Frage seit den Befreiungskriegen eine gestiegene Bedeutung, die sich im Zuge der Unruhen von 1848 abermals steigerte.

Diese Unruhen hatten ihren unmittelbaren Ursprung in den Befreiungskriegen. Hier hatte sich das Volk unter zum Teil erheblichen Opfern – „Gold gab ich für Eisen!“ – gegen die französische Besatzung erhoben und war voller Hoffnung, gewissermaßen gleichberechtigt neben die Fürsten treten zu können, was sich in entsprechenden Verfassungen niederschlagen sollte.

Das wurde auch von vielen Fürsten – so auch von König Friedrich Wilhelm III. von Preußen – ihrem Volke tatsächlich versprochen.

Nachdem aber das Volk – denn dieses trägt immer die Hauptlast der Kriege und stellt die Masse der Krieger – den Feind erfolgreich aus dem Lande getrieben hatte, setzten sich die Fürsten – einmal mehr und unter Ausschluß des Volkes – zusammen, um Deutschland den veränderten Verhältnissen entsprechend neu zu gliedern – will heißen, abermals unter sich auf zu teilen –, aber den veränderten Verhältnissen zum Trotz alles in der althergebrachten Weise, also unter weitgehendem Ausschluß des Volkes, was nach dessen Freiheitserfahrung natürlich doppelt rückschrittlich wirken mußte.

Die durch dieses „System Metternich“ aufgestauten Spannungen entluden sich vor allem in den Märzunruhen von 1848.

Unabhängig davon, daß das Gesamtziel der Reichseinheit Deutschlands verfehlt wurde, kam es doch wenigstens zu dem Teilerfolg, daß dem Volke in den Landesverfassungen tatsächlich mehr Rechte zugebilligt wurden.

Spätere Verfassungen der Länder sowie des 1871 gegründeten Deutschen Reiches schritten in dieser Richtung weiter fort, führten so zur Weimarer Reichsverfassung und zu den entsprechenden Vorschriften der verschiedenen Staatskonstrukte nach dem Zweiten Weltkriege.

Heute machen sich die wohlmeinenden Kräfte in allen Deutschen Landen darüber Gedanken, wie sie entweder einer gültigen Verfassung zu ihrem Recht verhelfen können oder wie eine Verfassung für Alldeutschland nach der Beseitigung des Systemes aussehen müßte.

Niemand – so scheint es – hat sich aber bisher darüber Gedanken gemacht, wie es überhaupt zu einer Verfassung gekommen ist.

Aus welchen Beweggründen heraus hat man überhaupt in Erwägung gezogen, soetwas wie eine Verfassung zu schaffen?

Was war zuvor? Wie ist es zu diesem „Zuvor“ gekommen?

Wann und wie fing das alles an?

Wo ist der Ursprung?

Vor dem Hintergrunde des unaufhaltsam auf uns zurollenden Endzeit-Geschehens, das mit dem anschließend anbrechenden Goldenen Zeitalter auch das Tausendjährige Reich, das wahre Dritte Reich von Deutschland nach dem Ersten Reiche von Thule und dem Zweiten Reiche von Babylon bringt, ist die Beantwortung dieser Fragen von außerordentlich schwerwiegender Bedeutung.

Es gilt hier, nicht nur in Jahrhunderten, sondern in Jahrtausenden zu denken!

Das bedeutet, Fehler, die heute klein und unscheinbar sind, können in der ferneren Zukunft eine richtiggehende Katastrophe auslösen!

Ich möchte hierzu einen Vergleich anstellen:

Am 4. 7. 2005, dem „Independence Day“ der USA, hat die NASA im Auftrage der etablierten Oligarchen der „globalen Elite“ in der Mission „Deep Impact“ den Kometen „Tempel 1“ beschossen, angeblich, um zu wissenschaftlichen Zwecken einen Blick in das Innere des Kometen werfen zu können.

Tatsächlich aber hat man in grenzenloser Vermessenheit in das kosmische Gleichgewicht eingegriffen!

Ich hörte diese Meldung im Deutschlandfunk damals in meiner „Reichswaldmeisterei“.

Der letzte Satz der Meldung lautete:

Durch den Beschuß ist der Komet um zehn Meter von seiner bisherigen Bahn abgewichen.“

Das hat mich aufhorchen lassen!

Was war das für eine seltsame Kaugummi-Meldung?!

Die zehn Meter klingen bezogen auf den Weltraum, in dem man gewohnt ist, Entfernungen in Lichtjahren an zu geben, geradezu lächerlich – für den Unbedarften!

Der Denkende aber setzt die Angabe in ein Verhältnis:

Zehn Meter auf einer Strecke von zehnmillionen Lichtjahren sind eine wohl zu vernachlässigende Größenordnung.

Aber zehn Meter auf zehn Metern – sind eine Abweichung von 45°!

Gemeinsam mit verschiedenen anderen Dingen in diesem Zusammenhang hat mich das zu der Überzeugung kommen lassen, daß durch diesen Beschuß des Kometen „Tempel 1“ das seit rund 2560 Jahren geweissagte Endzeit-Geschehen, dessen wesentlicher Abschnitt eben ein Impakt ist, tatsächlich verursacht wurde.

Es spielt dabei keine Rolle, ob der Komet „Tempel 1“ selber hier – in Bruchstücken – einschlägt, oder ob durch den Beschuß eine Kettenreaktion ausgelöst wurde!

Seither ist es unabwendbar!

Die Dramatik dieser Vorgänge verdeutlicht, welche Auswirkungen vor der Geschichte ein noch so kleiner Fehler, der einem heute unterläuft, in einer vielleicht weit entfernten Zukunft haben kann.

Was also muß in Bezug auf Verfassungen – und in ihrer Folge auch auf Gesetze – beachtet werden, damit eine wie vor beschriebene, schädliche Fernwirkung nicht nur einfach unterbleibt, sondern geradezu ausgeschlossen wird?

Um das heraus zu finden, muß ermittelt werden, welche Umstände dazu geführt haben, daß man überhaupt auf den Gedanken gekommen ist, so etwas wie eine ‚Verfassung‘ zu erfinden.

Damit nicht genug!

Es muß auch herausgefunden werden, was vor dem Eintreten dieser Umstände gewesen ist.

Zur Beantwortung kommt man an zwei Faktoren nicht vorbei:

Kirche und Erbadel – und beide bedingen einander.

Was ist eigentlich ein Adel und im Vergleich zu ihm ein Erbadel – wenn es da überhaupt einen Unterschied gibt?

Eigentlich haben wir es hier mit einem uralten Rechtsbegriff zu tun, der Jahrtausende in die Geschichte unserer Ahnen zurückreicht.

Vor Gericht mußte man zur Beweisführung unter Umständen Bürgen beibringen, die sich für jemanden oder die Richtigkeit eines Sachverhaltes verbürgten.

Bürge aber konnte nur sein, wer frei war. Also weder Halbfreie noch Unfreie konnten Bürgen vor Gericht sein.

Andersherum – wer ist es wert, daß man sich für ihn verbürgt?

Nur jemand, der selber im Vollbesitze seiner Bürge-Rechte ist!

Hier also liegt der Ursprung des Bürgertums, und die Bürgerrechte sind im Ursprunge die Bürge-Rechte.

Aber es gab auch andere! Diese brauchten keine Bürgen! Ihr Wort galt – auch vor Gericht! Bei ihnen reichte es, wenn sie einen Sachverhalt beschworen und ihre Aussage dazu auf ihren Eid nahmen, die eidelig waren, adelig, von Adel und damit edel.

Hier also hat der Adel seinen Ursprung!

Aber was waren das für Leute, die bei Gericht so hoch geachtet waren?

Wie sind sie zu dieser Achtbarkeit gekommen?

Waren sie nur vor den Schranken des Gerichtes so geachtet und wenn ja, warum?

Auf diese Fragen gibt es nur eine einzige, gleiche Antwort.

Diese Leute hatten einen durch und durch gesitteten und untadeligen Lebenswandel und einen entsprechend hervorragenden Ruf.

Nur dies allein machte sie so sehr über jeden Zweifel erhaben, daß ihr Wort vor jedem Gericht und in jeder Angelegenheit mit Fug und Recht als unanfechtbar gelten konnte.

Goethe schrieb: „Hilfreich sei der Mensch, edel und gut!“

Soetwas ist durch nichts zu erwerben, nicht durch ein Erbe und schon gar nicht durch Kauf.

Man muß es sein!

Hier wird jedem klar, daß es soetwas wie einen Erbadel überhaupt nicht geben kann!

Er ist ein Widerspruch in sich, denn wer adelig – also eidelig – sein will, muß das erst unter Beweis gestellt haben!

Wie sagte man früher: „Eine Dame ist so lang eine Dame bis zum Beweise des Gegenteils.“

Heute sagt man besser: „Eine Dame ist erst dann eine Dame, wenn sie es bewiesen hat.“

Die französische ‚Dame‘ ist im Deutschen die ‚Herrin‘; und für den ‚Herren‘ gilt das vorstehende Wort im selben Maße.

Was führte nun zur Bildung eines Erbadels, der ja – wie oben erläutert – nicht ursprünglich, sondern angemaßt ist?

Die Anfänge führen zurück zur Ersten Völkerwanderung.

Im Jahrtausende alten Gemeinwesen der Falen wurde jeder Führer einer Ebene – Gemeinde, Hunschaft, Gau, Stamm – bis hinauf zum König aus dem Volke heraus vom ganzen Volke gewählt, das heißt, jeder ehrbare Freie war wählbar und konnte von jedem ehrbaren Freien gewählt werden.

Zu der Vereinbarung, die die alteingesessenen Falen nun mit den eingewanderten Ariern getroffen hatten, gehörte auch, daß die höchsten Ämter des neugeschaffenen Gemeinwesens, also die Herzöge als Führer der Stämme und der König als Führer des gesamten Volkes, zwar nach wie vor von allen ehrbaren Freien gewählt wurden, aber ausschließlich aus der Führungsschicht der Arier.

Natürlich gibt es darüber keine schriftlichen Aufzeichnungen, wohl aber ist es den Angehörigen des Hochadels des Fische-Zeitalters bis auf den heutigen Tag an zu sehen, denn nach wie vor gehören sie dieser weitgehend rein erhaltenen, arischen Führungsschicht an.

Bis auf den heutigen Tag wird unter dem Schlagwort der „standesgemäßen Ehe“ das Prinzip der Reinzucht weitgehend aufrechterhalten, und deshalb sind die Angehörigen dieser Sippen bis auf den heutigen Tag weitgehend reine Arier.

Da aber in der Zwischenzeit – immerhin rund 4500 Jahre – auch einige, vornehme, fälische Geschlechter durch allmähliches Hineinwachsen in höhere Stellungen bis hin zur Belehnung mit fürstlichen Aufgaben in den Hochadel aufgestiegen sind, gibt es diese Reinzucht nicht mehr in Vollkommenheit, aber immer noch in deutlich hervortretendem Maße.

Dem gegenüber ist das gegenseitige Durchdringen von Ariern und Falen im Volke heute vollkommen und im Einzelnen nicht mehr aufschlüsselbar.

Als die Falen auf diese Regelung eingingen, hat niemand auch nur im Entferntesten ahnen können, daß es einmal eine Zweite Völkerwanderung geben werde, durch die selbst älteste Bräuche der härtesten Belastungsprobe unterzogen werden würden.

Vor allem aber hat niemand damit rechnen können, daß im Gefolge der Zweiten Völkerwanderung eine Kirche auftreten werde, die den arischen Adel davon überzeugt, daß er das Recht habe, sich zur vollkommenen (absoluten) und erblichen Herrscherschicht über das gesamte Volk auf zu werfen, denn es stehe schließlich so in ihrer – der Kirche – „heiligen“ Schrift, der der Adel nur zum Durchbruch verhelfen müsse, um diese „von Gott selbst verbrieften Rechte“ auch tatsächlich vom Volk ein zu fordern – freilich für die Gegenleistung, dafür die Kirche, die ja vollkommen waffen- und wehrlos sei, unter seinen – des Adels – bewaffneten Schutz zu stellen.

Auch über diesen Ablauf gibt es keine überlieferten Zeugnisse, aber die Tatsache, daß es genau so gelaufen ist, läßt keinen einzigen, anderen Schluß zu, als daß das auch genau so abgesprochen worden ist.

Auch kann es keinen Zweifel an der Urheberschaft der Kirche in dieser Sache geben, denn nur sie predigt bis heute „wie im Himmel so auf Erden“.

Jetzt ist die Frage nach dem Ursprung der Verfassung einfach zu beantworten.

Die aus der vollkommenen Herrschergewalt des selbsternannten Erbadels entstandene Willkür führte dazu, daß den Willkürherrschern Rechte, die dem Volke vom Anbeginn in der Urzeit her in Ewigkeit zu eigen waren und sind, regelrecht abgetrotzt werden mußten.

Das heißt, Verfassungen haben vom Ursprung her nur den einen Zweck, unumschränkt willkürlich herrschende Herrscher daran zu hindern, unumschränkt willkürlich zu herrschen!

Auf einen völkischen Staat ist soetwas in keiner denkbaren Weise übertragbar!

Gerade in Bezug auf das Deutsche Reich, das immer nur ein Volksreich des Deutschen Volkes sein kann, ist irgend eine Macht, die von oben in das Leben des einzelnen Volksgefährten spürbar eingreift, mit dem Grundgedanken der wahren Volksherrschaft völlig unvereinbar und damit auch unvorstellbar!

Nur die Regierung ist eine gute Regierung, die man im Inneren nicht spürt!

Wie also war das Gemeinwesen unserer Ahnen ursprünglich geregelt?

Dazu zitiere ich den Anfang meiner Ausarbeitung 4. Volk – Sitte – Brauchtum – Ordnung:

Ein Volk ist eine natürliche Einheit Gleichgearteter, und nur die Grenze dieser Gleichartung bildet auch die tatsächliche Grenze eines Volkes gegenüber anderen Völkern.

Aus dem Bewußtsein für diese Gleichartung ergibt sich die Volkseinheit aller Volksgefährten.

Die gleichen Urstoffe, die zur Bildung des Volkes führen, bilden auch die Ordnung heraus, die die Volksgefährtschaft befähigt, alle Belange ihres Gemeinwesens zu gestalten und zu schützen, das Miteinander aller Volksgefährten zu regeln und bei alle dem die freie Entfaltung der Persönlichkeit eines jeden einzelnen Volksgefährten zu gewährleisten.

Diese Ordnung ist im Erbgut des Volkes verankert, sie ist in ihm sitzend, daher ihr Name ‚Sitte‘.

Wegen ihrer Verankerung im Erbgut ist die Sitte ein Grundwert, der nur durch die Zerstörung des Erbgutes entwertet werden kann. Daher ist der Schutz des Erbgutes das oberste Gebot der Volksgefährtschaft. Das erfordert eine feste Ordnung der Gemeinschaft der Volksgefährten. Diese Ordnung kann nur aus dem Sittengefüge des Volkes erwachsen.

Nur in Bevölkerungen, deren Sittengefüge unter- oder gar nicht entwickelt ist, muß etwas gefunden und erfunden werden, das an die Stelle der Sitte als der seit dem Uranfang im Volke sitzenden Ordnung gesetzt wird – das ‚Gesetz‘.

Daher müssen Gesetze auch immer aufgeschrieben werden, damit jeder Angehörige solch einer mindergesitteten Bevölkerung die Gewißheit hat, daß für alle das gleiche verbindlich ist.

Das aber zieht selbsttätig einen Personenkreis nach sich, der es für seinen Lebenszweck hält, sich mit der Auslegung dieser Schriften zu beschäftigen.

Dabei versucht der eine Teil dieses Kreises, eine Handlung dadurch zu rechtfertigen, daß er erklärt, besagte Handlung sei nicht eine solche, wie in den Schriften dargelegt, oder daß sie ja ganz anders gemeint seien – sowohl die Handlung als auch die Schriften.

Der andere Teil ergötzt sich daran, seinen Zeitgenossen auf Grund der Schriften in jeder erdenklichen Lage das Leben zu erschweren, mit allen verfügbaren Kräften am Zeuge zu flicken und sie in jeder denkbaren Art und Weise zu schuhriegeln.

Im durch die Sitte gefügten Gemeinwesen eines erbgesunden Volkes ist für solche schriftgelehrten Seelen- und Sittenkrüppel kein Platz!

Von der Gründung des Deutschen Königreiches am 14. 4. 919 dauerte es rund sechshundert Jahre, bis im Deutschen Rechtswesen das durch die Sitte im Volke verankerte Deutsche Volksrecht vom geschriebenen römischen Recht allmählich verdrängt wurde.

Dieser Vorgang war eine Entfremdung unseres Deutschen Volkes von seinem tiefsten Inneren, nämlich seiner Gesittung und damit eine einzige Vergewaltigung!

Der entscheidende, tiefere Unterschied zwischen beiden Rechtsnormen liegt in der mit dem römischen Recht einhergehenden Suche nach der Lücke im Gesetz einerseits, was folgerichtig sowohl zur Aushöhlung als auch zu Überregelungen führt, andererseits in der geradezu zwangsläufig aufkommenden, unterschwelligen Haltung, daß alles machbar sei, solang es nicht ausdrücklich verboten ist oder – schlimmer noch! – solang es einem niemand nachweisen kann.

In Bezug auf eine geschriebene Verfassung sind dies außerordentliche Schwachpunkte, die sich zu irgend einer Zeit auf das Übelste auswirken müssen.

Hierfür bietet gerade die Deutsche Geschichte allein seit der Gründung des Deutschen Kaiserreiches am 18. 1. 1871 eine schier endlose Reihe von Beispielen, die in den ausufernden Machenschaften der Selbstbesatzer nach dem Zweiten Weltkrieg ihren unbestrittenen und weltweit wohl einmaligen Höhepunkt finden.

Unterstrichen wird das durch die Tatsache, daß von Anbeginn seiner Geschichte noch nicht eine einzige Verfassung durch einen Volksentscheid vom gesamten Deutschen Volk angenommen wurde.

Im Gegenteil!

Die jeweiligen Machthaber haben immer alles darangesetzt, das Volk von jeglicher, direkten Einflußnahme auf die Politik und somit auch auf eine Verfassung und Gesetze aus zu schließen!

Somit erweisen sich – nicht zuletzt auf Grund der vom Volke damit gemachten Erfahrungen – alle Formen des römischen Rechtes ganz von selbst als für das Deutsche Volk vollkommen untragbar!

Das Recht des Deutschen Volkes kann nur aus seinem Innersten kommen, aus seiner Sitte, denn im durch die Sitte geregelten Gemeinwesen und damit auch Rechtswesen sind Auswüchse jeder Art vollkommen unvorstellbar.

Die Anwendung des an die Sitte gebundenen Rechtes wird durch das Brauchtum geregelt.

Dazu zitiere ich wieder aus meiner Ausarbeitung 4. Volk – Sitte – Brauchtum – Ordnung:

Die Bräuche eines Volkes und seiner Glieder sind die Verbindung zwischen dem erblich festgelegten Sittengefüge, der durch das Gemeinschaftsleben bedingten Volksordnung und den von der Natur bestimmten Lebensbedingungen der Heimat dieses Volkes.

Daher durchzieht das Brauchtum des erbgesunden, deshalb gesitteten Volkes alle Ebenen seines Gemeinwesens.

Da die Natur nicht in allen Gegenden der Volksheimat das Gleiche vorgibt, ist auch das Brauchtum innerhalb des Volkes entsprechend unterschiedlich.

Unmittelbares Kennzeichen der Wesensmerkmale eines Volkes ist sein Rechtsempfinden. Es ist in allen Teilen eines erbgesunden Volkes und allen Gegenden seiner Volksheimat gleichmäßig verankert.

Das bedeutet, daß das gesamte Rechtswesen des Deutschen Volkes zukunftsträchtig überhaupt nur durch Sitte und Brauchtum geregelt werden kann.

Alle anderen Mittel sind wenigstens mittel-, spätestens aber langfristig zum Scheitern verurteilt, wie die bereits geschilderten Auswüchse zum Ende des Fische-Zeitalters hinreichend beweisen.

Das beschränkt geschriebenes Recht auf die Bereiche, die als in der freien Natur nicht vorkommend entsprechend festgelegt werden müssen wie zum Beispiel Dienstvorschriften, Sicherheitsbestimmungen und Straßenverkehrsregeln.

Gunnar von Groppenbruch

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Ein Gedanke zu „Das Reich aus dem Lichte 5

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