Der Hund

Die Hunde wurden in die Welt gesandt, um der Menschen Herz zu prüfen!

Auf Grund der technischen Vorgaben folgt das Gedicht als Kommentar.

Hitlers SchŠferhŸndin Blondi, 1944 Der Überhund, geb. 1940 bei Gerdy Troost, Aufnahme 1944

deutsches-reichsrind Die Reichstierschaft beweist eindrucksvoll ihre Treue zur Bewegung und zum Reichstierführer

Der Führer als Tierfreund Der Reichstierführer unermüdlich bei seinem Ehrendienst

adolf-hitler-dohle Der Reichstierführer nimmt die Meldung der NSFK-Staffel „Dohle“ entgegen

Der Reichstierführer bei seiner bevorzugten Tätigkeit als Reichshundeführer

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3 Gedanken zu „Der Hund

  1. Gunnar von Groppenbruch Autor

    DER HUND

    1. Wir knieten um Dich alle im Rund,
    Und niemand dachte: Da stirbt nur ein Hund.

    2. Du stolzes Tier, Du lieber Gesell!
    Noch einmal wurde Dein Auge hell!
    Jetzt strecktest Du Dich – ganz vornehm und groß –
    Dann sank Dein Kopf in meinen Schoß.

    3. Und wie ich Dir leise die Haare strich,
    Als junges Geschöpf wieder sah ich Dich,
    Als tollenden, übermütigen Tropf,
    Im Maul einen großen Blumentopf,
    Sah, wie ich Dich ins Haus gebracht
    Und wie sie über Dich gelacht.

    4. Deine dummen Streiche schwebten vor mir,
    und wie Du lerntest, Du kluges Tier,
    Sah wachsend Deine sprunghohen Sehnen
    Zu edelschlanken Gliedern sich dehnen.
    Und sah Dich, wie Du Schritt um Schritt,
    wohin wir gingen, gingest Du mit
    Fidel mit unserem frohen Mut,
    Uns tierlich tröstend, ging‘s uns nicht gut.

    5. Und dann, wie Du einst schlimm erkranktest, Hund,
    Und wir uns sorgten: Wirst Du gesund?!
    Ja – damals ward uns allmählich klar,
    Was langsam aus Dir geworden war!
    Was war es doch? Du bliebest ja Tier,
    Und doch mit einem verkehrten ja wir,
    Der sah aus Deinen Augen her –
    Steckte im Tiere und war doch mehr,
    Als träumte da noch irgendwer drin,
    Kam nur nicht aufwärts zu wachem Sinn,
    Ein Rechter und Guter, der wollt empor,
    Doch wie ein Druck lag ihm was vor,
    Ein Fühlen blieb er, dunkel, doch heiß!
    „Kannst Du mich erlösen?“ fragte er leis‘
    Und war doch zufrieden und gab sich zur Ruh‘,
    Und der tief drinnen, der warst erst Du!

    6. Warst als Nächster zu mir gesellt
    All der andern in Wald und Feld,
    All des stumm Brüderlichen umher
    In Wies‘ und Busch und Luft und Meer,
    Der großen Seele, die alles trägt,
    In Dir schlug und in uns noch schlägt.
    7. Nun neben der Türe zu unserem Haus,
    Da heben wir Dir Dein Lager aus.
    Schlafe da ruhig! Ein junger Fant
    Nimmt Dir die Wacht ab. Doch kommt über Land
    Mal recht was Böses und will herein,
    Ich weiß, wirst Du am Platze sein!

    Verfasser unbekannt
    Anfang der 1920er Jahre

    Gefällt 3 Personen

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